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Zur Historie des Versicherungsmaklers
Die Geschichte der Versicherungsvermittlung ist zugleich die
Geschichte der Versicherungsmakler. Erstmals im 14. Jahrhundert waren
Versicherungsmakler in die Vermittlung von Versicherungsverträgen eingeschaltet.
Es handelte sich dabei um Seeversicherungen, die zu jener Zeit an den berühmten
Handelsplätzen wie Florenz, Pisa und Genua abgeschlossen wurden. Die Tätigkeit und
Entwicklung der Versicherungsmakler sind somit in ihren Ursprüngen eng verknüpft
mit der Seeversicherung.
Das Wirken eines Versicherungsmaklers im
Zusammenhang mit einem Hamburgischen Seeversicherungsvertrag wurde
erstmalig für das Jahr 1590 festgestellt.
Von den Seeplätzen Hamburg und Bremen aus hat
sich das Versicherungsmaklerwesen in das Binnenland ausgebreitet bei
gleichzeitiger Ausweitung der Felder der geschäftlichen Betätigung.
Diese umfasste im Laufe der Zeit alle kaufmännischen Versicherungszweige,
wie z. B. die industrielle Feuerversicherung, die kommerzielle Sachversicherung,
die Transportversicherung und die Rückversicherung.
Die frühere Maklerperiode war gekennzeichnet durch das Prinzip strenger Auslese.
"Nur gute, tüchtige Personen" durften als Makler angenommen werden;
Vertrauenswürdigkeit war eines der obersten Prinzipien.
Qualitative Kriterien, die in der Person des Maklers gewährleistet sein mussten,
waren unter anderem Zuverlässigkeit, Ehrenhaftigkeit, Bonität, Eignung und Fachkunde.
In der Folgezeit sind schrittweise diese Zulassungs- und ähnliche Verfahren
bis zum heutigen Zustand absolute Liberalität verschwunden.
Gerade daher ist die Auswahl eines seriösen Versicherungsmaklerunternehmens
für die Kunden in der Neuzeit eine wichtige Entscheidung,
die jahrelang Bestand haben sollte. |